Warm Up Routine

Bei einem regelmäßigen Training ist das Aufwärmen ein wichtiger Teil der ganzen Trainings-Session.

Gerne wird gleich nach dem Umziehen in die Trainingsklamotten zum Medizinball oder zur Langhantel gegriffen.

Optimal ist das nicht.


DIe Effektivität des Trainings kann durch ein regelmäßiges Warm Up bzw. Vorbereitung deutlich verbessert werden. Das Warm Up hat die Aufgabe, den Körper für die bevorstehenden Reize vorzubereiten. Die Muskulatur und Gelenke dürfen geschmeidig sein.

Die zentralen Rollen spielen hier die Hüfte und die Burstwirbelsäule(BWS). Über die Hüfte dreht sich meistens Alles, das so genannte "Universum des Körpers". Durch eine eingeschränkte Hüfte werden Kompensationen im Lendenwirbelsäulenbereich und/oder Knie erzeugt, die auf Dauer zu schmerzen und sogar Verletzungen führen.

 

Am wohl bekanntesten ist ein Bandscheibenvorfall. Dies liegt meistens nicht an zu schwacher Muskulatur, sondern an zu "steifen" Gelenken bzw. immobilen Gelenken. Denn, wenn die Hüfte nicht die nötige Bewegungsfreiheit besitzt, wird die Beweglichkeit aus der Lendenwirbelsäule oder Knie erzeugt, die aber für dieses Mehr an Bewegung nicht gedacht ist.

 

So wie bei einem Scharnier an der Tür, das eingerostet ist und man die Türe trotzdem zu machen möchte, so wird die Türe ins Schloss Gedrückt und die Tür jedes Mal verbogen, irgendwann ist das Scharnier so verrostet, dass es sich nur noch minimal bewegt und beim Schließen der Tür so viel Kraft aufgewendet wird, dass die Tür Risse bekommt und am Ende sogar bricht.

Ein regelmäßiges Schmieren und warten des Scharniers ist unablässig.

Dasselbe gilt natürlich auch für die Brustwirbelsäule, die einen extrem hohen Freiheitsgrad in der Bewegung hat.

Wenn diese Beweglichkeit nicht gegeben ist, sucht sich der Körper einen anderes Gelenk, das diese Bewegungaufgabe übernimmt, häufig ist das die Lendenwirbelsäule oder die Schulter und HWS.

 

Hier findet ihr einen Auszug aus einer Mobility Routine für das Warm Up mit dem Schwerpunkt Hüft- und BWS Mobilisation.

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